Diabetec – Einlagen

Das Anmess-Verfahren und die Anfertigung von DIABETEC – Einlagen

Druckverteilungsmessung

Eine hauchdünne, elektronische Sensorfolie wird in den Schuh des Patienten eingelegt. Damit wird der Druck unter der Fußsohle im Schuh gemessen und mittels Software analysiert (Pedographie).

2D-Abdruck des Fußes

Über ein Spezialgerät wird die Originalgröße des Fußes abgetastet und als Datensatz direkt in den Computer gegeben. Auf dem Bildschirm kann die Vollständigkeit des Abdrucks sofort überprüft werden.

3D-Schaumabdruck

Nach der Herstellung eines Schaumabdrucks wird mit Hilfe eines otischen Verfahrens die dreidimensionale Fußform des Patienten erfasst. Dieses aufwendige Messverfahren gewährleistet die individuelle Konstruktion der DIABETEC-Einlagen.

Konstruktion und Fertigung der DIABETEC – Einlagen

Bei der Firma DIABETEC werden alle Messergebnisse visualisiert und anschließend am Bildschirm übereinandergelagert. Dadurch können die Erhebungen und Senkungen der Einlagen am Computer präzise eingefügt werden. Der Datensatz wird in eine Grundform und anschließend in eine exakte Gussform für die Einlage übertragen, die mit DIABETEC-Weichschaum-Masse im Sandwich-Verfahren gefüllt wird. Die gefertigten DIABETEC-Einlagen haben die Eigenschaften, den Bodendruck, der auf den Fuß wirkt, großflächig zu verteilen und Druckspitzen auf andere Teile des Fußes umzuverlagern.

Kontrollmessung

Wenn der Kunde bei uns die fertiggestellten DIABETEC–Einlagen anprobiert, wird im gleichen Zug eine Kontrollmessung durchgeführt. Dadurch ist der exakte Vorher-Nachher-Vergleich möglich. Die Druckreaktion wird genauestens bestimmt und dokumentiert.

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Qualitätskontrolle

Die gesamte Fertigung und die Endkontrolle werden gemäß dem zertifizierten Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 und Medizinproduktgesetz EN 46001 durchgefüht. Das eingesetzte Material unterliegt einer zuverlässigen Kontrolle gemäß wissenschaftlicher Prüfverfahren.

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Nachsorge

Die regelmäßige Kontrolle des Fußes und der Einlage ermöglicht eine größtmögliche Risikominderung von Fußläsionen. Das bedeutet mehr Lebensqualität für den Patienten.