Diabetes­versorgung

Sichere Schritte trotz Diabetes – individuell versorgt.

Die Versorgung des diabetischen Fußes (DFS) ist einer unserer zentralen Schwerpunkte – mit dem Ziel, Fußschäden frühzeitig zu vermeiden und Ihre Mobilität langfristig zu erhalten. Denn bei Diabetes ist die Druckverteilung unter dem Fuß entscheidend: Schon kleinste Fehlbelastungen können zu schwer heilenden Wunden führen.

Um das Risiko gezielt zu minimieren, setzen wir auf moderne pedografische Messverfahren, mit denen wir die Druckverhältnisse beim Gehen exakt analysieren. So erkennen wir kritische Belastungspunkte frühzeitig und können die Versorgung individuell darauf abstimmen. Je nach Befund kommen druckentlastende Fußbettungen, spezielle Schuhzurichtungen, Diabetikerschuhe oder maßgefertigte orthopädische Schuhe zum Einsatz – immer mit dem Ziel, Druckspitzen zu reduzieren und Ihre Fußgesundheit zu schützen.

Bei Orthopädie Lelgemann erhalten Sie eine Versorgung, die medizinisch durchdacht, individuell angepasst und auf höchste Langzeitwirksamkeit ausgerichtet ist. Für mehr Sicherheit bei jedem Schritt.

Detlef Hausmann

Orthopädieschuhmachermeister mit Schwerpunkt orthopädische Maßschuhe und diabetische Fußversorgungen

Für aktive Menschen entwickelt, die beim Sport auf Stabilität setzen. Sie schützt vor Überlastung, verbessert die Kraftübertragung und unterstützt jede Bewegung.

Move control Diabetes Einlage
Movecontrol Logo

Spezielle Einlagen für Diabetiker

Für Menschen mit Diabetes ist der richtige Schutz der Füße besonders wichtig. Bei Lelgemann setzen wir auf die movecontrol® diab-Einlage – eine speziell entwickelte Lösung zur gleichmäßigen Druckverteilung und zur Vermeidung von Druckstellen. Sie schützt den sensiblen Fuß, beugt Verletzungen vor und unterstützt Ihre Fußgesundheit im Alltag zuverlässig.

Wie läuft eine Movecontrol® Diab Einlagenversorgung ab?

1

Präzise Vermessung mit modernster Technik

Eine elektronische Sensorfolie misst die Druckverteilung direkt im Schuh (Pedographie), während ein 2D-Abdruck die genaue Fußkontur digitalisiert. Zusätzlich erfassen wir mit einem 3D-Schaumabdruck die dreidimensionale Fußform – die perfekte Grundlage für eine passgenaue Einlagenversorgung.

2

Digitale Konstruktion und maßgenaue Fertigung

Alle Messergebnisse werden bei movecontrol® digital aufbereitet, überlagert und ausgewertet. Daraus entsteht eine exakt abgestimmte Einlagenform, die mithilfe eines speziellen Weichschaum-Verfahrens gefertigt wird. So wird der Bodendruck optimal verteilt und gefährliche Druckspitzen zuverlässig entlastet.

3

Kontrollmessung für höchste Sicherheit

Bei der Anprobe der fertigen Einlagen führen wir eine Kontrollmessung durch. So können wir die Wirkung der Einlage exakt überprüfen, die Druckverhältnisse dokumentieren und bei Bedarf gezielte Anpassungen vornehmen – für maximale Sicherheit und therapeutischen Erfolg.

4

Qualität, Nachsorge und Verantwortung

Jede Einlage durchläuft eine Endkontrolle nach zertifiziertem Qualitätsstandard (DIN EN ISO 9001). Auch nach der Abgabe bleibt Ihre Versorgung im Blick: Durch regelmäßige Nachkontrollen sichern wir die langfristige Wirksamkeit und beugen Fußläsionen gezielt vor.

Diabetesexperte Leo Lelgemann

Mit Fachwissen, Erfahrung und einem Blick fürs Detail begleitet Sie Leo Lelgemann bei der Versorgung des diabetischen Fußes – von der ärztlichen Verordnung über die Auswahl von Spezial- oder Maßschuhen bis hin zur passgenauen Anpassung. Für mehr Sicherheit, Mobilität und Lebensqualität.

Erfahren Sie mehr zum Umgang mit dem Diabetischen Fußsyndrom und den Versorgungsmöglichkeiten unter unserer Rubrik: „How to handle Diabetes“

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Häufig gestellte Fragen zur Diabetesversorgung

Warum sind spezielle Einlagen für Diabetiker so wichtig?

In Folge von Diabetes kann es zu einer Sensibilitätsstörung ((Poly-)Neuropathie) kommen. Das kann dazu führen, dass Druckstellen am Fuß nicht mehr mit einem Schmerzreflex empfunden werden. Unsere speziellen Einlagen (z.B. movecontrol® diab) verteilen den Druck gleichmäßig, vermeiden gefährliche Druckspitzen und schützen den Fuß präventiv vor Wunden und dem Diabetischen Fußsyndrom (DFS).

Diese Einlagen nutzen eine spezielle Konstruktion, um den Bodendruck optimal zu verteilen. Durch Druckumverteilung und Druckentlastung von gefährdeten Fußarealen wird der Fuß vor Überlastung geschützt. 

Ja, bei einer ärztlichen Verordnung für „diabetesadaptierte Fußbettungen“ mit entsprechender Diagnose übernehmen gesetzliche Kassen meist die Kosten der Basis-Versorgung. Es fällt die gesetzliche Zuzahlung von 10€ an.

Die diabetesadaptierten Fußbettungen werden immer in Kombination mit einem „Spezialschuh für diabetisches Fußsyndrom“ getragen. Auch dieser ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Ja. Die Einlagen bieten nicht nur Weichbettung, sondern können auch Fehlstellungen wie Knick-Senkfüße oder Hallux Valgus durch gezielte Stützung korrigieren, ohne dabei harte Druckkanten zu erzeugen.

Der Prozess umfasst vier Schritte:
1. Digitale Analyse (Pedographie/Scan) & Anamnese,
2. Digitale Konstruktion & Fertigung,
3. Kontrollmessung im Schuh bei Abgabe,
4. Regelmäßige Nachsorge zur Qualitätssicherung.

Die Pedographie ist eine elektronische Druckverteilungsmessung mittels Sensorfolie im Schuh. Sie zeigt exakt, wo beim Gehen Belastungsspitzen entstehen. Das bildet die Grundlage, damit wir diese Bereiche in der Einlage gezielt entlasten können und eine Druckentlastung nachweisen können.

Wir verlassen uns nicht auf das Gefühl: Bei der Abgabe führen wir eine Kontrollmessung direkt im Schuh durch. So weisen wir objektiv nach, dass der Druck an den gefährdeten Stellen tatsächlich reduziert wurde.

Da jede Einlage individuell auf Basis Ihrer 2D- und 3D-Scans konstruiert und gefertigt wird, sollten Sie mit einer Fertigungszeit von 5-10 Werktagen nach Genehmigung durch die Krankenkasse rechnen.

Ja, bitte vereinbaren Sie einen Termin (online oder telefonisch). Für die umfassende Analyse und Beratung durch Experten wie Leo Lelgemann nehmen wir uns Zeit, um Ihre Füße genau zu untersuchen.

Die weichen Dämpfungsmaterialien unterliegen einer natürlichen Materialermüdung. Um den vollen Schutz zu gewährleisten, empfehlen wir eine regelmäßige Kontrolle (meist halbjährlich), um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Wischen Sie die Einlagen bei Bedarf mit einem feuchten Tuch und milder Seife ab. Wichtig: Trocknen Sie sie nie auf der Heizung, da die speziellen thermo-empfindlichen Schaumstoffe durch Hitze beschädigt werden können.

Kontrollieren Sie Ihre Füße täglich. Bei der kleinsten Rötung oder Druckstelle sollten Sie die Schuhe/Einlagen nicht weitertragen und sofort zu uns zur Kontrolle kommen, um Wunden zu vermeiden.

Wonach suchen sie?

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